Fertigung - Werkstoffe - Konstruktion
Prüfung von Schweißern und Bedienern nach DIN EN 287-1, DIN EN ISO 9606-2 bis 5 und DIN EN 1418
Vorstellen der Normenreihen und praktische Auswertung von Schweißerprüfungen
Teilnehmer
Schweißaufsichtspersonen. die mit der Durchführung und Bewertung von Schweißer- und Bedienerprüfungen betraut sind
Inhalte
Die erneute Überarbeitung der EN 287-1 ist abgeschlossen und im Juni 2006 als DIN EN 287-1 erschienen. Zusammen mit den Änderungen vom Mai 2004 wurde vieles neu geregelt und beeinflusst die Arbeit bei der Abnahme von Schweißerprüfungen. Auch die Geltungsbereiche sind teilweise neu geregelt. Als Überarbeitung der Ausgabe 2003-12 ist die Norm, die für die Bewertung der Schweißerprüfung benötigt wird, mit Datum Oktober 2006 als DIN EN ISO 5817 neu erschienen.
Seit Juni 1999 liegen die Teile 3 und 4 und seit 2000-04 der Teil 5 der DIN EN ISo 9606 (Schweißerprüfungen für Kupfer, Nickel und Titan) vor. Der Teil 2 der DIN EN ISo 9606 (Aluminium) ist im März 2005 erschienen.
Die DIN EN 1418 (1998-01) wurde bereits vor ihrem offiziellen Erscheinen (Januar 1997) in verschiedenen Fachnormen wie z. B. Druckbehälterbau, Stahlbau, Schienenfahrzeugbau aufgeführt. Damit ist heute auch die Qualifikation des Bedieners von automatischen bzw. mechanisierten Schweißanlagen zwingend vorgeschrieben.
In diesem Seminar werden vorrangig die wesentlichen Unterschiede zwischen DIN EN 287-1 neu und alt und damit verbunden natürlich auch die ISO 9606 und EN 1418 vorgestellt und behandelt. Ferner wird die Anwendung der DIN EN 287 – Prüfung von Schweißern (Teil 1: Stähle) erläutert. Hierbei wird im Detail auf das Ausfüllen der Schweißer-Prüfbescheinigung, die Auswahl der zu schweißenden Probestücke und die äußere Bewertung sowie die Bruchbewertung nach DIN EN ISo 5817 eingegangen.


