Matthias Müller, 61 Jahre, blickt auf ein beeindruckendes Berufsleben zurück – geprägt von Weiterentwicklung, Verantwortung und echtem Einsatz für die Metall- und Schweißtechnik.
Sein beruflicher Weg begann mit einer Ausbildung zum KFZ-Mechaniker. Doch schon früh merkte er, dass ihm dieser Beruf langfristig zu wenig Perspektive bot. Er zog die richtigen Schlüsse, orientierte sich neu und absolvierte eine Umschulung zum Schmelzschweißer – eine Entscheidung, die sein gesamtes Berufsleben prägen sollte.
Zu Beginn seiner Laufbahn war der ausgelernte Schweißer bei einem sehr breit aufgestellten Unternehmen beschäftigt, in dem er über 15 Jahre wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. Dort verschweißte er nahezu alle gängigen und viele spezielle Werkstoffe in verschiedensten Verfahren. Ob Standardmaterialien oder Sonderwerkstoffe – Müller war in seinem Element.
Mit wachsender Erfahrung übernahm er Verantwortung und qualifizierte sich weiter. Er absolvierte den WIG-Schweißlehrer, arbeitete unter anderem im Kesselbau und Druckanlagenbau und hält seit 1987 ununterbrochen gültige Schweißerprüfungen, auch im Bereich Sonderwerkstoffe.
Nach über 15 Jahren wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit. Als Anwendungstechniker sammelte er weitere wertvolle Praxiserfahrungen, absolvierte den Schweißfachmann (SFM) sowie den Ausbilderschein. Bereits während der SFM-Weiterbildung bereitete er den nächsten Karriereschritt vor: den Wechsel aus der Selbstständigkeit in eine hauptberufliche Ausbildertätigkeit.
Heute bringt Matthias Müller all diese Erfahrungen als Standortleiter und Ausbilder ein. Von technischen Herausforderungen über Kundenanforderungen bis hin zu praxisnahen Lösungen – sein Wissen stammt aus jahrzehntelanger eigener Erfahrung.
Seit 1986 ist der Fachmann ohne Unterbrechung in der Metall- und Schweißtechnik tätig – Zeiten der Arbeitslosigkeit kennt er nicht: „An jeder Ecke werden gute Schweißer gesucht – der Beruf hat noch immer Perspektive.“
Und wie beschreibt er seine Tätigkeit in wenigen Worten?
„Anspruchsvoll und spannend!“