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26. DVS-Sondertagung Widerstandsschweißen

Branche trifft sich in Duisburg zum fachlichen Austausch

Mit rund 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Industrie, Forschung und Anwendung war die 26. DVS-Sondertagung Widerstandsschweißen am 06. und 07. Mai 2026 im Haus der Unternehmer in Duisburg erneut ein wichtiger Treffpunkt der Branche. Die traditionsreiche Veranstaltung wurde von der SLV Duisburg gemeinsam mit dem DVS-Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. organisiert und brachte Expertinnen und Experten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zusammen.

Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie aus dem benachbarten Ausland, unter anderem aus Italien und Frankreich, nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Vertreten waren Mitarbeitende und Entscheidungsträger aus nahezu allen Bereichen des Widerstandsschweißens: von Forschungseinrichtungen und Hochschulen über Anlagenhersteller und Automobilzulieferer bis hin zu Anwendern aus der industriellen Fertigung. Gerade diese Mischung aus Forschung, Praxis und industrieller Anwendung prägt die Sondertagung seit vielen Jahren und macht sie zu einer festen Größe innerhalb der Widerstandsschweiß-Community.

Breites Vortragsprogramm mit aktuellen Branchenthemen

Das fachliche Programm spiegelte die gesamte Bandbreite moderner Widerstandsschweißtechnik wider. Im Fokus standen aktuelle Entwicklungen beim Widerstandspunktschweißen von Aluminiumlegierungen, Mischbauweisen aus Aluminium und Stahl sowie neue Prozessvarianten und Anlagentechnologien. Darüber hinaus wurden Themen wie digitale Prozessführung, Echtzeitsimulation, Wasserstoffanwendungen, Nachhaltigkeit, Qualitätssicherung und KI-basierte Prozesse intensiv diskutiert.

Dabei zeigte sich erneut, wie vielseitig und zukunftsorientiert das Widerstandsschweißen heute aufgestellt ist. Neben wissenschaftlichen Beiträgen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen standen insbesondere praxisnahe Anwendungen und industrielle Fragestellungen im Mittelpunkt der Diskussionen.

Großes Interesse fanden unter anderem Vorträge zu modernen Aluminium-Mischbauweisen im automobilen Karosseriebau, innovative Ansätze zur digitalen Prozessführung sowie aktuelle Entwicklungen im Bereich der Echtzeitsimulation und Prozessüberwachung. Auch die Beiträge zu Wasserstoffanwendungen und nachhaltigen Fertigungsprozessen unterstrichen die wachsende Bedeutung des Widerstandsschweißens in neuen industriellen Anwendungsfeldern.

Neben etablierten Experten erhielten auch Studierende und Nachwuchskräfte im Rahmen einer eigenen Studierendensession die Möglichkeit, ihre Arbeiten und Ideen vorzustellen. Ergänzt wurde das Programm durch Beiträge aus der industriellen Praxis sowie historische Einblicke in die Entwicklung des Widerstandsschweißens.

Fachausstellung als zentraler Treffpunkt

Ein wesentlicher Bestandteil der Veranstaltung war erneut die begleitende Fachausstellung mit insgesamt 14 Ausstellern. Während der gesamten Tagung herrschte reger Betrieb im Ausstellungsbereich. Viele Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich direkt mit Unternehmen, Herstellern und Lösungsanbietern auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Kombination aus Vortragsprogramm und Fachausstellung sorgte erneut für eine enge Verbindung zwischen Theorie und praktischer Anwendung. Das ist ein Merkmal, dass die DVS-Sondertagung Widerstandsschweißen seit vielen Jahren auszeichnet.

Insbesondere die zahlreichen Gespräche zwischen Industrie, Forschung und Anlagenherstellern machten deutlich, wie wichtig der persönliche Austausch innerhalb der Branche weiterhin ist. Viele Teilnehmer hoben gerade diese offene und direkte Kommunikationsatmosphäre besonders positiv hervor.

Abendveranstaltung und persönlicher Austausch

Auch außerhalb des offiziellen Vortragsprogramms bot die Tagung zahlreiche Möglichkeiten zum Networking. Die Abendveranstaltung im „Mezzomar Seehaus“ wurde intensiv genutzt, um Gespräche in entspannter Atmosphäre fortzuführen und bestehende Kontakte zu vertiefen.

Neben dem fachlichen Austausch trug auch das gemeinsame Abendessen wesentlich zur positiven Gesamtstimmung der Veranstaltung bei. Gerade diese persönliche Komponente gehört seit vielen Jahren zu den besonderen Merkmalen der Sondertagung.

Ehrungen und Beiträge aus der DVS-Gremienarbeit

Im Rahmen der Veranstaltung fanden zudem Ehrungen für besondere Leistungen im Bereich des Widerstandsschweißens statt. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Aktivitäten innerhalb der DVS-Gremienarbeit sowie des Forschungsausschusses.

Begleitet wurde die Veranstaltung unter anderem durch Vertreter des DVS sowie der SLV Duisburg.

Sehr positives Feedback der Teilnehmer

Die Rückmeldungen zur Veranstaltung fielen insgesamt sehr positiv aus. Besonders hervorgehoben wurden die hohe fachliche Qualität der Vorträge, die ausgewogene Mischung aus Forschung und industrieller Praxis sowie die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Experten aus der gesamten Branche.

Die 26. DVS-Sondertagung Widerstandsschweißen hat damit erneut gezeigt, welchen hohen Stellenwert der persönliche Dialog zwischen Industrie, Forschung und Anwendung besitzt. Gerade in wirtschaftlich und technologisch herausfordernden Zeiten bleibt der direkte fachliche Austausch ein wichtiger Bestandteil für Innovation, Wissenstransfer und die Weiterentwicklung moderner Fertigungs- und Fügetechnologien.

News aus: SLV Duisburg
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