Zur Navigation springen Zum Seiteninhalt springen Zur Fußzeile springen

Netzwerktagung des ZIM-Innovationsnetzwerkes NUFESTRA

(bitte für volle Größe Bild anklicken)

„KI-basierte Qualitätssicherung in der Schweißtechnik“

Am 25. März 2026 fand die Netzwerktagung mit begleitender Fachausstellung des ZIM-Innovationsnetzwerkes NUFESTRA in die SLV Hannover statt. Die „KI-basierte Qualitätssicherung in der Schweißtechnik“ stand im Mittelpunkt der Fachbeiträge, der Diskussionen und der begleitenden Fachausstellung.

NUFESTRA steht für die skalierbare, modular aufgebaute Null-Fehler-Strategie für die industrielle Schweißtechnik, einer ganzheitlichen Herangehensweise zur Qualitätsüber­wachung, welche für den umfassenden Einsatz künstlicher Intelligenz konzipiert ist.

Netzwerkpartner aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind überzeugt: 
„Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Schweißtechnik sichern wir langfristig nur, wenn wir unsere Kräfte bündeln und uns strategisch abstimmen. Dazu brauchen wir gemeinsame Ziele, gemeinsame Standards – und einen offenen Austausch mit Ihnen.“

Forschungsstellen und Unternehmen stellten ihren Kenntnisstatus zur KI-basierter Qualitätssicherung und Datenstrukturmodellen vor. Anwender vermittelten erste Erfahrungen und beleuchten verschiedene Aspekte kritisch. Anschließend wurden in einer gemeinsamen Diskussionsrunde fachliche Schwerpunkte vertieft, die Ergebnisse resümiert. Ergänzt wurde die Tagung durch praktische Vorführungen und einen intensiven Erfahrungsaustausch.

Ziel ist es, gemeinsam eine deutschlandweite Null-Fehler-Strategie zu entwickeln, die die Kontrolle der Zusatzwerkstoffe, das Qualitätsmanagement der Schweißnaht­vorbereitung und -vorgänge, eine ereignisbasierte Bauteilprüfung und KI-basierte Verknüpfung von Fehlern und Prozessdaten auf Basis umfassend und standardisiert abgelegter Daten abdeckt.
Wir müssen wegkommen von unseren Datensilos hin zu einem schweißtechnischen "Datenökosystem". Ein zentrales Ziel ist dabei die Festlegung einheitlicher Datenfor­mate. Sie sollen in unterschiedlichen Anwendungsfällen und Forschungsprojekten genutzt und in KI-Software eingespeist werden. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Priorisierung von Einflussgrößen und die Festlegung der aufzunehmenden Datentiefe in Abhängigkeit vom anzuwendenden Regelwerk für die schweißtechnische Herstellung eines Produktes.

Die Veranstaltung hat dazu beigetragen, KI-basierte Fertigungsverfahren in der industriellen Schweißtechnik weiter voranzubringen.

News aus: GSI
Ansprechpartner